camforpro GoPro HERO8 Black & GoPro MAX

Videobearbeitung

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    • Videobearbeitung

      Hi. Auch ich habe mir eine gopro endlich gegönnt. Welches videobearbeitungsprogramm ist wirklich zu empfehlen? Es soll leicht und verständlich rüber kommen. Ist Magix wirklich so einfach bzw welches würdet ihr empfehlen? Premium? Ich sehe immer die genialen Videos bei YouTube. Mit Zeitlupe, Zeitraffer, vor und zurück spielen lassen von Bewegungen, Action usw. Vielleicht könnt ihr mir helfen bei der großen Auswahl die es gibt. Habe noch Windows 8.1.
    • Hallo und willkommen im Forum!

      Diese Frage wird immer wieder gestellt und letztendlich musst Du sie selber beantworten.
      Magix in der Grundversion ist ein guter Start, wenn Du damit gut zurechtkommst, dann kannst Du nach Wunsch upgraden bis Du ein leistungsstarkes System hast.
      Schau mal hie rein:

      erlebenswuerdig.de/videobearbeitungsprogramm/

      Ciao Rob
    • Die meisten Bearbeitungsprogramme sind relativ ähnlich aufgebaut, von daher ist es relativ egal für welches du dich entscheidest. Aber Magix ist für den Einstieg auf jeden Fall zu empfehlen, es gibt auf YouTube sehr viele Tutorials, die alles sehr gut erklären.

      Die Sachen, die du geschildert hast, kannst du alle auch mit der normalen Version erstellen. Du kannst dir bei Magix eine Demoversion runterladen und für 30 Tage testen, dann siehst du auch ob dein PC leistungsstark genug ist.
    • Morgen. Vielen Dank erstmal für die wirklich guten Infos. Ich habe mir gestern das Magix premium gekauft und werde am Wochenende mich damit mal in Ruhe beschäftigen.


      Nun sind noch kleine Fragen offen damit es dann endlich los gehen kann.


      Es geht um die Einstellungen. Welche Einstellungen an der Gopro sollte man vornehmen wenn man


      1. normale Videos macht ?
      2. Bei einer Autofahrt?
      3. Im Wasser ?
      4. Gerne einen Zeitraffer erhalten möchte
      5. Slow Lotion
      6. Am Abend bzw bei Abenddämerung


      Und was mir ganz gut gefällt wenn man Videos bei einem städtetrip macht wenn es in kleiner Zeitlupe aufgenommen wird.


      Sollten die richtigen Einstellungen an der Gopro vorgenommen werden oder filmt man im Standard 1440 p60 und bearbeitet das alles danach im videoschneideprogramm mit Slow motion, Time wrap usw???


      Ich danke vielmals für die Antwort.
    • Grundsätzlich finde ich, dass Anfänger sich viel zuviele Gedanken um die Einstellung der GoPro machen.
      Ich filme schon ne Weile und ich stelle ganz selten was um, die Ergebnisse werden sowieso ganz ähnlich.

      Packt mein Rechner 4K- wenn ja, dann in 4K filmen und exportieren, gibt auf YouTube auch die besten Resultate.
      Brauche ich mehr als 30 FPS- wenn man nicht Sport/Action filmt, dann sind 30 FPS ok- wenn ich beim Filmen schon weiß, dass ich ne fette Slomo haben will, dann auch mal ruhig auf 240 FPS gehen aber anschließend wieder zurück stellen.
      Wenn ich beim Filmen weiß, ok das soll schnell abgespielt werden, Hyperlapse auspacken und danach nicht vergessen zurück in Videomodus ( ist mir schon mal passiert, die Shots danach waren für die Tonne).

      In der Post kann man sehr viel einstellen/manipulieren, also nicht ständig denken "Mensch wie stelle ich die Cam groß ein" sondern sich mehr auf das eigentliche Filmen konzentrieren.
      Wenn man fortgeschritten ist, dann kann man Protune benutzen, man kann es aber auch sein lassen, die GoPro macht schon gute Farben.


      Ciao Rob
    • Ich denke auch, das du dir noch gar nicht so viele Gedanken um die Einstellungen machen solltest :) Die Cam liefert mit ihren Standard Einstellungen sehr gute Ergebnisse, wenn du nicht gerade bei sehr schlechten Lichtverhältnissen filmst.

      Nimm dir die Cam am Wochenende und lerne sie erstmal kennen, mach ein paar Aufnahmen mit verschiedenen Auflösungen und schau dir die Ergebnisse an. Dann merkst du auch ob dein PC genug Power hat, um zB 4K oder 2,7K Material zu bearbeiten. Es bringt dir ja nichts in 2,7 K zu filmen und dann zu merken, das es in der Nachbearbeitung alles ruckelt.

      Zeitraffer und Zeitlupen machst du alles mit Magix, dafür sind 60fps ausreichend.

      Wie gesagt, teste sie erstmal ausgiebig und wenn du dann noch Fragen hast, weißt du ja wo du uns findest ;)
    • Das steckt heutzutage in den konsumgeplagten Mitmenschen irgendwie einfach „drin“:
      1. NEU! – NEU! – NEU! – NEU! – NEU! – NEU!
      2. Viel, vieler, am vielsten…
      3. Sofort.
      4. Alles auf einmal.
      Selbst mich, der ich mich für einigermaßen „abgeklärt“ halte, juckt es manchmal.
      Nun ja, der Geist ist willig...

      Die GoPro habe ich mit nach elend langem Abwägen gekauft. Immer wieder bis ich durch Internet gestiefelt und habe PRO & CONTRA-Informationen gesammelt. Schließlich hoffte ich, mit der HERO7 so etwas wie eine eierlegende, Milch und Honig spendende Wollmilchsau finden zu können.
      Tatsächlich scheine ich die mit der HERO7 erhalten zu haben.

      Walking Videos ähnlich diesem HERO7-Video…

      youtube.com/watch?v=UMQAt_tM6yw

      …hätte ich weiterhin mit SJCAM oder Apeman samt Gimbal machen können.
      Indes: GoPro HERO7 wurde ja ausdrücklich als „Gimbal-Killer“ beworben. – Und tatsächlich: Das ist diese Kamera auch.
      Ich suchte jedoch auch nach einer Kamera, die bequem mitzuführen ist und auch meine SONY HX90 würde ersetzen können. – Auch das kann die HERO7, denn sie ermöglicht ja auch Videos in „linear“, also im üblichen und nicht verzerrenden Format. Mit „HyperSmooth“ stellt die HERO7 aber selbst die exzellente Bildstabilisierung der SONY in den Schatten… – und zwar um unzählige Längen.

      Bleibt noch die Fotografie. – Auch hier reicht die HERO7 vollkommen aus.

      Deshalb hier noch eine Hymne auf die Handhabung:
      Ich studiere grundsätzliche keine Manuale.
      Stattdessen arbeite ich mich durch Versuch & Irrtum in der Praxis ein.
      Erst wenn ich in eine Klemme gerate oder etwas Bestimmtes suche, ziehe ich ein Manual oder eine ,Hilfe‘ zu Rate.
      Und:
      Mit dem Kopf durch die Wand gehen sowie gleich das Größte herausholen will ich auch nicht.
      Vor allem:
      Inhalt und Gestaltung kommen vor Effekt…
      Sorgfältige Suche nach dem besten Blick auf ein Geschehen, ruhige Kameraführung, Einzelszenen lieber viel zu lang als hektisch und zu kurz, möglichst mit Drehbuch im Kopf auf Anschluss filmen und den Schnitt schon vorwegnehmen.
      Also kein einfaches Draufhalten und mit großer innerer Ruhe vorgehen.

      Warum erzähle ich das alles?
      Weil ich gerade Neulinge davon abhalten möchte, sich zu hektisch und zu gierig an neue Sachverhalte zu wagen.
      Cool, man, cool… – Das sagt es eigentlich.

      Die GoPro HERO7 ist ein fantastisches Gerät, mit dem man audio-visuell fast alles abdecken kann, was einem so in den Sinn kommen mag. Und das sogar unter hochprofessionellen Aspekten.
      Nur die Handhabung der Hardware:
      Grauenhaft. Bei der Einpassung in seinen Gimbal zur noch besseren und absoluten Lagekontrolle kommt man entweder an den USB-Anschluss für Zusatz-Energie nicht heran oder nicht an den Einschalt-Knopf.
      Und dann dieser „Frame“… – du lieber Himmel. – SD-Karte oder Akku wechseln [insbesondere bei zusätzlicher Benutzung eines Gimbals – kann ja vorkommen] wird zum Albtraum.
      Noch was?
      Ja, die Erwärmung.
      GoPro hat so viel Technik und stressende Software in das winzige Gehäuse, das dem Gerät die [Kühl]Luft ausgeht.
      GoPro wird sich etwas einfallen lassen.
      Auf der Basis dieses fantastischen Produktes wird es wohl einen neuen LSI-Chip geben, der einiges (vielleicht unter Einbeziehung der CPU und der Render-Engine) zusammen fasst und Platz im Gehäuse schafft. Da könnte dann auch eine spezielle Kühlung integriert werden, welche die Wärme nach draußen schafft (evtl. zu einem metallenen Anteil am Gehäuse).

      Nun, ich wollte eigentlich Tobgo etwas „beruhigen“. "Cool, man, cool!"
      Und etwas mit Zeitraffer (speziell mit TimeWarp) und Zeitlupe üben. Zumindest die Zeitlupe bekommt man nachträglich mit einem Editor nicht so gut hin. Da müssten Frames künstlich erzeugt werden, welche die Kamera aber in echten Bildern liefert.
      MfG
      Bilder
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    • Ja, der alte Mann hat recht. :thumbsup:
      Was die Zeitlupe angeht, aber nicht. Eine echte Zeitlupe besteht aus echten Frames, die die Kamera aufgenommen hat. Grundlage ist eine hohe Framerate, die später verringert wird.
      Will man aus wenigen Bildern eine Zeitlupe machen, müssen mehr künstlich erzeugt werden. So werden vorhandene mehrfach kopiert und zwischen 2 echte Frames gepackt, was zu ruckeln führt, weil eine zeitlang identische Frames zu sehen sind.
      Beim Interpolieren werden 2 Frames vermischt, welche die Verbindung von 2 echten Frames flüssiger gestalten.
      Zeitlupe ist deshalb mit Magix durchaus zu realisieren, wenn die Famerate hoch genug ist. Die andere Variante ist nicht der Brüller.

      Zu den Wünschen von Neulingen würde ich mal sagen, dass Videobearbeitung ein Lernprozess ist. Irgendwo was gesehen haben und dann nacchmachen wollen, ist nicht der Weg des Lernens, weil in der Regel viele Fragen auftauchen, die sich kein Neuling selber erklären kann. Also werden in Foren Fragen über Fragen gestellt, ohne dass für den Videoschnitt das Verständnis entwickelt wird.

      Aus mener Sicht sollte der Neuling also erstmal ganz unten anfangen und sich hocharbeiten. Das geht auch alleine. Dadurch lernt er viel und kann sein Ideen dann auch verwirklichen, weil er weiß, was zu tun ist. Das wäre dann das Ergebnis des Lernens. Aber immer fragen, aber dann doch nichts verstehen, bringt's nicht. Aber heutzutage hat keiner mehr die Zeit zum Lernen.
      Das muss alles von heute auf morgen gehen. ;(

      Ich verwende auch schon lange Magix, aber es gibt so Sachen, die mich immer nerven werden, weil sie auch nie geändert wurden.
      Die Oberfläche hat imgrunde viel Platz. Warum werden da so klitzekleine Schaltflächen eingebaut, die man kaum mit dem Mauszeiger treffen kann?
      Warum werden Farbkombis verwendet, bei denen man nicht erkennen kann, was da steht, wie z.B. Hellgrau auf Dunkelgrau, oder Dunkelgrau auf Schwarz?
      Warum ist bei Premium die 10er-Rasterung beim Verschieben der Regler verschwunden. Vorher konnte man auf die Reglerbahn irgendwo hinklicken und der Schieber hat sich per Klick um 10% verschoben. Jetzt muss man den Schieber tatsächlich per Hand dort hinschieben, was in der Regel mit hin- und herzirkeln verbunden ist.
      Bis heute ist mir unklar, wie man Bild und Ton gemeinsam fadet.
      Warum kann man beim Export/benutzedfiniert nicht die Framerate eingeben, die der Film hat? Zwar fragt Magix, ob das geändert werden soll, aber 18,415 wird dann doch nicht akzeptiert.
      Leute Leute, Magix ist kein Profiprogramm, sondern was für Leute, die sich wundern und ärgern wollen. Ich hätte längst gewechselt, wenn ich noch jünger wäre. Jetzt habe ich auch keine Lust mehr mich woanders einzuarbeiten.
      Höchst zufriedener Besitzer einer Osmo-Action (und einer Hero 4)
    • Genau. Das ist ja der normale Weg zur Zeitlupe. Aber gestern hatte ich ein mieses Video von YT runtergeladen, das enorme Lücken hatte. Entsprechend ruckelig war das Video, weil die Lücken auf die primitive Art aufgefüllt wurden. Ich habe dann diese überflüssigen Verdoppelungen rausgeschnitten und mit Magix neue Bilder generiert. Das war zwar etwas flüssiger, aber auch nicht so wie es evtl. mit ReSpeedr hätte werden können.
      Höchst zufriedener Besitzer einer Osmo-Action (und einer Hero 4)
    • GoProjaner schrieb:

      Aus meiner Sicht sollte der Neuling also erstmal ganz unten anfangen und sich hocharbeiten. Das geht auch alleine. Dadurch lernt er viel und kann sein Ideen dann auch verwirklichen, weil er weiß, was zu tun ist. Das wäre dann das Ergebnis des Lernens. Aber immer fragen, aber dann doch nichts verstehen, bringt's nicht. Aber heutzutage hat keiner mehr die Zeit zum Lernen.
      Das muss alles von heute auf morgen gehen.
      Learning by doing – Lernen durch Machen.
      Durch Ausprobieren. Und nicht gleich „alles“ wollen. Bei Einführungskursen, die ich gegeben hatte, merkte ich speziell bei jungen Menschen oft, dass sie bombastische Effekte anstrebten, ein Feuerwerk von hektischen Schnitten mit umwerfenden Tricks.
      Es war dann nicht leicht, sie davon zu überzeugen, dass eher der Inhalt als die Machart den Wert eines Videos ausmachen sollte. . – Meine persönliche Machart beschränkt sich auf harte Schnitte und weiche Überblendungen. Dabei lasse ich schon mal den Ton „aus dem Keller kommen“. Das heisst: Während im Bild noch die Szene A läuft, beginnt man im Ton schon den Sound von der folgenden Szene B zu hören.

      Hier eine „alte Möhre“ von mir: ,Kaffeefahrt auf Türkisch‘ (LINK) – „Kumpel Anton“-Fassung („Ruhri“-Deutsch.)
      Seinerzeit mit Pinnacle Studio 7 geschnitten. Aufgenommen mit SONY D8 auf Tape.
      Später noch einmal neu gerendert und betitelt mit MAGIX Video deluxe.

      GoProjaner schrieb:

      Was die Zeitlupe angeht, aber nicht
      Verstehe ich nicht ganz. Es wurde doch nur wiederholt, was ich selbst schrieb: „… Zumindest die Zeitlupe bekommt man nachträglich mit einem Editor nicht so gut hin. Da müssten Frames künstlich erzeugt werden, welche die Kamera aber in echten Bildern liefert.

      So, nun schneidet mal schön.
      MfG
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      Sorge dich nicht um die Tage deines Lebens, sondern um das Leben in deinen Tagen.
    • TomseT schrieb:

      GoProjaner schrieb:

      Bis heute ist mir unklar, wie man Bild und Ton gemeinsam fadet.
      Sollte das nicht automatisch passieren, wenn du beim Clip in der Timeline den Anfasser nach rechts ziehst?
      Ja, natürlich. Deshalb habe ich das ja auch geschrieben. Erst vorhin hatte ich das nochmals probiert. Auf Anhieb geht das nicht. Es speilt auch keine Rolle, ob Tonspur oder Videospur hervorgehoben ist. Ich muss erst einen von beiden Anfassern bewegt haben und kann damit erreichzen, dass sich die erste Spur beim Faden mitbewegt, wenn ich den anderen Anfasser bewege.
      Höchst zufriedener Besitzer einer Osmo-Action (und einer Hero 4)
    • GoProjaner schrieb:

      Siehe Deinen letzten Satz: Ich muss erst einen von beiden Anfassern bewegt haben und kann damit erreichen, dass sich die erste Spur beim Faden mitbewegt, wenn ich den anderen Anfasser bewege.
      Vielleicht liegt es auch daran, wie breit Du die Spuren darstellen lässt.
      Je schmaler die Spur, desto heikler die Feineinstellungen.
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