camforpro Goal Zero

Neuling Videoschnitt Timelaps

  • Guten Morgen in die runde,


    ich bin recht neu was das Thema videoschnitt angeht.


    Ziel ist es Videos zu produzieren die nachher so aussehen wie auf diesem Foto.

    Also komplett weißer Hintergrund (wass benötige ich dafür)

    Zeitraffer (wird die Kamera die ganzen Tage also mehrere Tage angelassen oder oder schließt man die an einem PC an der das Video dann aufnimmt)

    Beispiel:

    Welches Licht wird der YT für die Aufnahmen verwendet haben ?

    Welche Kameras ?


    Sorry viele Fragen.....

  • Willkommen im Forum, puh soviel Aufwand für so ein Ergebnis, naja, wem es Spaß macht.


    Den Hintergrund könnte man mit Greenscreen realisieren (googeln), bei der Cam bin ich mir nicht sicher ob eine (moderne) GoPro das Richtige wäre, Stichwort Überhitzung, auch sollte Dir klar werden, dass bei so einem Projekt gewaltige Datenmengen entstehen, die wiederum vom Computer bewältigt werden müssen.


    Grundsätzlich würde ich nach YouTube Tutorials suchen, die sich mit diesem recht speziellem Thema beschäftigen.


    Ciao Rob

  • Hey, ich schätze mal das Video wurde in einer Fotobox oder auf einen ausgeleuchteten weißen Falthintergrund aufgenommen, bzw. wie McFlyHAM schon schrieb, fotografiert.

    Eine GoPro halte ich da eher nicht dafür geeignet sondern eher eine Systemkamera.


    Die wurde ws mittels einen Dummyakku mit Netzteil an die Steckdose gehängt.

    Dann noch ein Intervalometer auf die Kamera womit jede Minute ein Foto gemacht wird und aus all den Einzelfotos entsteht dann eine Videosequenz! Soweit in der Theorie ;)


    Es sollte auch eine Kamera sein mit der du manuell Fotografieren kannst, um immer gleich belichtete Bilder zu bekommen!

    So ein vorhaben über Tage wie in dem Video braucht schon gewisse Erfahrung, ich würde mal mit einem Zeitraffer von vorbeiziehenden Wolken beginnen :)


    ✌️

  • Hallo,


    Ich habe schon mal ähnliches versucht, mit einer Gopro. Das größte Problem dabei ist nicht die Datenmenge (Zeitraffer macht ja kein kontinuierliches Video, sondern nur alle paar Sekunden ein Bild) oder Überhitzung (externe Stromversorgung, also Akku raus, Bildschirm aus, alles aus, was nicht gebraucht wird (GPS, WLAN, Bildstabilierung - dann überhitzt nichts), sondern die Tatsache, dass die Gopro einen Fixfokus hat. Es ist schlicht nicht möglich, ein so kleines Objekt, wie diese Süßspeise, bildschirmfüllend und scharf aufzunehmen, da man mindestens 1 Meter Abstand halten muss. Näher wird es unscharf.

  • Was ist denn bei GoPro der Unterschied zwischen Timelaps und Intervall-Einzelbildaufnahme?


    Mit etwas Drehen an der ObjektivLinse meiner GoPro, bekomme ich selbst meine FingeSpitze bildfüllend scharf gestellt. Problem ist nur, das bei so einer Makroaufnahmen die Tiefenschärfe sehr nachlässt. Und man muss halt erstmal das Gewindesiegel an der Linse "brechen", damit sich die Linse verstellen lässt.

  • Was ist denn bei GoPro der Unterschied zwischen Timelaps und Intervall-Einzelbildaufnahme?


    Mit etwas Drehen an der ObjektivLinse meiner GoPro, bekomme ich selbst meine FingeSpitze bildfüllend scharf gestellt. Problem ist nur, das bei so einer Makroaufnahmen die Tiefenschärfe sehr nachlässt. Und man muss halt erstmal das Gewindesiegel an der Linse "brechen", damit sich die Linse verstellen lässt.


    Bei Timelapse kannst du wählen zwischen Video und Einzelbildern (die man dann in der Schnittsoftware zu einem Video zusammenfügen kann). Aber auch bei der Einstellung Video macht die Kamera nur einzelne Bilder und daraus dann ein Video. Das ist halt was total anderes, als wenn du ein kontinuierliches Video in Normalgeschwindigkeit filmst und dann hinterher in der Schnittsoftware auf das z.B. 20 fache beschleunigst, auch wenn das Erbebnis fast gleich aussieht.


    An der Objektivlinse drehen? Das ist aber nicht so vorgesehen, denke ich mal. Denn dann ist es ja in der Ferne unscharf. Der Fixfokus ist von ca. 1m bis unendlich scharf (naja, so einigermaßen scharf).

  • Ehrlich gesagt, nein.

    Genauer gesagt, geht es um die Belichtungssteuerung ...


    1.Drücke auf den Touchscreen, bis in der Bildschirmmitte

    Klammern mit einem Punkt in der Mitte angezeigt werden. Dies

    ist die Objektmessung. Die Belichtung wird dann anhand der

    Bildmitte festgelegt.

    2. Ziehe die Klammern von der Mitte weg, wenn du einen anderen

    Bereich der Aufnahme als Grundlage für die Belichtung festlegen

    möchtest. (Du kannst den gewünschten Bereich auch antippen,

    anstatt die Klammern zu ziehen.)


    Beispiel: Die Kamera ist auf dem Armaturenbrett deines Autos befestigt.

    Wahrscheinlich möchtest du die Belichtung an die Situation außerhalb

    des Autos und nicht an die Beleuchtung des Armaturenbretts anpassen.

    Dadurch wird verhindert, dass deine Aufnahmen überbelichtet (zu

    hell) sind.


    Wenn du mit dem Finger einen Spotbereich auf dem Bildausschnitt festlegst, ändert das aber nix an dem Focus, der ist immer nur an der Linse verstellbar.

    Ich weiß, das dass nicht funktioniert.

    Eine Actioncam hat nunmal einen Fixfocus und wer etwas anderes will, muss sich halt etwas anderes kaufen. Wir dürfen an dieser Stelle nicht vergessen, wofür die Cams gemacht sind ... egal ob GoPro, DJI, Insta usw..

    Eine Cam, die alle Wünsche berücksichtigt, muss wohl noch erfunden werden und dann zum Teil wahrscheinlich technisch oder physikalisch gar nicht realisierbar.

    Die Actioncams besitzen daher ja auch einen relativ kleinen Sensor, denn je kleiner der Sensor desto schärfer von vorne bis hinten.

    Gruß Max

    Einmal editiert, zuletzt von rekay () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von maxv60 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Die Belichtungssteuerung ist mir bekannt, aber hier ging es ja um den Fokus im Nahbereich. Mit Fixfokus geht es nicht, soweit auch klar. Dann kam das Drehen der Linse ins Gespräch. Wenn das zerstörungsfrei möglich ist, wäre das vielleicht eine Möglichkeit, solche Zeitraffer Nahaufnahmen zu machen, aber vom Hersteller vorgesehen ist das doch eher nicht. Ich persönlich hätte auf jeden Fall Bedenken, dass man sich da ein Proben einhandelt, wenn man an der Linse dreht, z.B. Lösen einer Verklebung und anschließende Probleme mit ungewollter Verstellung des Fokusbereichs. Aber da S.nase diese Methode erfolgreich einsetzt, scheint es ja irgendwie möglich zu sein. Interessant ist es allemal, daher meine Nachfragen.

  • Wirklich verklebt ist das Linsengewinde nicht. Die Konsistenz des "Klebers" ist eher wie Heißkleber oder Silikonkleber, und soll halt das versehentliche Verstellen verhindern. Dazu kommt auch noch das bei den GoPro's die Linsenhalterung am Gehäuse befestigt ist, und man somit keine mechanische Belastung auf den Sensor ausübt wenn man an der Linse dreht.