camforpro GoPro HERO8 Black & GoPro MAX

Beiträge von Stephan_LB

    Habe festgestellt, dass das Einschalt-Problem im 3D-Betrieb nicht mehr besteht. Jetzt können die Kameras mit angeschlossenem Synchronkabel eingeschaltet werden, ohne dass eine der beiden gleich mit der Aufnahme beginnt.


    Das war sehr lästig, denn man musste immer erst das Synchrokabel ausstecken, dann die Kameras einschalten und das Kabel wieder aufstecken. Das ist eine sehr gute Verbesserung !

    Habe gerade meine beiden Hero 2 auf den neuesten Firmware-Stand (222) upgedated.


    Das Update scheint das Einschalt-Problem mit dem 3D Housing oder besser dem Synchronkabel gelöst zu haben.


    Die Kameras können jetzt nacheinander eingeschaltet werden und keine der beiden läuft mehr los.


    Nun muss man nicht mehr erst die Kameras einschalten und erst dann das Synchronkabel anschliessen. Wenn die Kameras im 3D Housing sind, kann man sie ein- und ausschalten, so wie es sein soll.


    Klasse, dass das jetzt funktioniert !

    Habe mal testweise mein 3D Housing mit zwei Hero 2 mit dem Saugnapf auf der Motorhaube angebracht und maximal 100 km/h schnell gefahren, das hat problemlos gehalten.


    Gerade wenn man durch enge Strassen mit vielen geparkten Autos fährt (Quartierstrasse mit 30 km/h), kommt das Ganze schon recht eindrucksvoll.


    Allerdings ist bei 3D zu beachten: wenn man in eine Kurve fährt, will das Auge des Betrachters in die Kurve folgen, doch dann ist plötzlich der Rand des Fernsehers erreicht. Das ist überraschend und irritierend.

    Produziert man in SIDE BY SIDE, so kann man, nachdem man die beiden 3D-Telbilder in einem HD-Bild zusammengefasst hat, sofern man keine Titel einfügen will, mit jedem normalen Schnittprogramm arbeiten, da man ja einen normalen AVCHD-Datenstrom hat. Was Bildfrequenz und Auflösung betrifft, gibt es keine Einschränkungen, da geht, was das Schnittprogramm unterstützt.


    Allerdings ist anzuraten, sich sowohl eine SIDE BY SIDE- wie auch eine normalen 2D-Fassung zu machen, da ja SIDE BY SIDE auf 2D ungeniessbar ist. Man kann dann, wenn es das Schnittprogramm hergibt, zwei Perspektiven codieren oder eben zwei unabhängige Filme.


    Möchte man voll zu 2D kompatibles 3D, so muss das Schnittprogramm einen MVC-Codec haben. Dabei wird ein normaler 2D-Strom und zusätzlich die Differenz der beiden Teilbilder codiert. Will man allerdings einen solchen Film auf Blu Ray brennen, muss man entweder in HD 1080 24p oder in HD 720 50p (oder 60p, auch 24p geht) aufnehmen. Das schreibt die Blu-Ray-Norm zwingend vor. Anmerkung: HD 1080 wird im Consumer-Bereich auch als FULL HD bezeichnet.


    Wer mit der GoPro in 24p produziert, muss Protune einschalten und benötigt ein Schnittprogramm, das mit dem Profi-Farbsignal zurechtkommt. Ansonsten wirkt das ganze recht flau.


    Die Auflösung ist bei SIDE BY SIDE und HD 1080 nur noch 990 * 1080 und bei HD 720 MVC 1280 * 720. Das nimmt sich nicht viel, wobei das progressive Bild bei HD 720 schon besser ist, da der Fernseher nicht mehr umrechnen muss und die Bewegungsdarstellung besser ist. Bei HD 1080 24p kommen die meisten Fernseher bei 3D an die Grenzen ihrer Bildinterpolation, das Bild beginnt zu ruckeln.

    Bei der Produktion der Bildwandler (es gibt auf der Welt nur zwei Produzenten, nämlich Sony und Premier) kann es vorkommen, dass Bildpunkte oder Regionen nicht funktionieren, dann gibt es schwarze Punkte.


    Selbstverständlich sollte man grundsätzlich keinen Digitalfoto oder Camcorder direkt in die Sonne halten, denn dabei können weitere Bildpunkte ausfallen.

    Bei den Hero 3-Modellen ist das WIFI Bestandteil der Kamera, schaltet sich also mit dieser aus. Bei der Hero 2 ist das WIFI-BacPac autonom, es hat eine eigene Stromversorgung und bleibt nach Ausschalten der Kamera an.


    Daher kann man eine Hero 2 problemlos ferngesteuert ein- und ausschalten.

    Da ich hin und wieder in 3D produziere und ich unbedingt auch mit den Action Cams eine Option auf 3D haben wollte, habe ich mir ganz bewusst zwei Hero 2 und das 3D Housing beschafft.


    Wenn man zwei einzelne Camcorder für 3D nehmen möchte, ist das Ausrichten der beiden Geräte eine sehr kitzlige Sache, zumal ja die Hero sehr weitwinklig , was zu Verzeichnungen am Bildrand führt, so dass es dynamische Höhendifferenzen in den Teilbildern gibt. Genau deswegen ist der Abstand bei dem 3D Housing so gering. Ausserdem ist zu bedenken, dass man bei der Hero kein 3D-Bild zu Einstellung der Kameras am Aufnahmeort bekommen kann. Verstellt sich die Ausrichtung während der Aufnahme, werden die Aufnahmen für 3D höchstwahrscheinlich unbrauchbar sein, denn man muss die Verstellung ausgleichen, was extrem schwierig bis unmöglich werden dürfte.


    Wichtig ist, dass die beiden Bilder in Farbgebung und Belichtung exakt gleich sind, daher kommen nur zwei identische Typen von Camcordern infrage, denn Differenzen sind für den Zuschauer extrem unangenehm. Ebenfalls sehr wichtig ist die Synchronität der beiden Teilbilder. Differenzen sind ebenfalls sehr unangenehm für den Zuschauer, da so etwas bei unserem Sehen nicht vorkommt und das Gehirn diesen Fehler nicht kompensieren kann.


    Schon mit einem 3D-Camcorder sind Aufnahmen in 3D sehr aufwändig. Eine Zweikameralösung ist als Amateur kaum im Griff zu halten, schon gar nicht im Action-Bereich der GoPro ! Das 3D-Housing ist ein gangbarer Kompromiss, doch das Ganze ist recht schwer und am Kopf nicht jedermanns Sache.


    Ob für die Hero 3 noch eine 3D-Lösung kommt, ist eher unwahrscheinlich, denn die Hersteller ziehen sich schon wieder aus dem Geschäft zurück: JVC hat sowohl sein 3D-Profi- (GY HMZ1) wie auch sein Consumergerät (TD1) wieder vom Markt genommen. Sony stellt ebenfalls das Profigerät nicht mehr her und speckt sein Consumergerät immer mehr ab. Panasonic hat bei der neuesten Camcorder-Generation das Display nicht mehr 3D-Fähig gemacht, die Vorsatzlinse gibt es aber wohl noch.


    Keine guten Aussichten für 3D.

    Da AVCHD (in dem mittlerweile so gut wie alle Consumer-Camcorder (auch die Heros und die einfachen Profigeräte) aufnehmen) recht komplex zu decodieren ist, kann das Design des Codec schon ziemlich weiterhelfen. Beste Erfahrungen habe ich auf eher schwachen Rechnern mit EDIUS NEO gemacht. Das Programm läuft, da es ein Profi-Abkömmling ist, sehr stabil und die Vorschau ist schön flüssig, wo andere Programme ins Stocken geraten.


    Ansonsten würde ich darauf achten, dass PROXY unterstützt wird. Dabei wird aus dem Originalvideo beim Einlesen der Clips gleich eine Kopie mit niedrigerer Auflösung und weniger komplexer Codierung erstellt, die dann auch flüssig läuft. Beim endgültigen Ausrendern (dem Erstellen des Films) wird dann wieder die Originaldatei verwendet.

    CINEFORM kann, wie die meisten Schnittprogramme, nur in SIDE BY SIDE ausgeben, du siehst also in einem Bild die zwei Teilbilder (links und rechts) gestaucht nebeneinander.


    Doch von vorne: du kopierst den Inhalt der beiden Speicherkarten (linke und rechte Kamera) erst einmal auf ein Verzeichnis deiner Wahl auf deinem PC. Dann startest du CINEFORM und importierst die Dateien 3D_Lxxx und 3DRxxx (xxx ist die Dateinummer, die natürlich bei beiden Dateien gleich sein muss ! Dann erkennt CINEFORM automatisch, dass du Material in 3D hast. Daraus machst du erst einmal die AVI-Datei, die dann beide Teilbilder zusammenfügt. Dann gibst Du das Ganze in MP4 wieder aus und hast dann die beiden Teilbilder als SIDE BY SIDE nebeneinander auf dem entstandenen Film. Deinen Fernseher, der zwingend ein 3D-Gerät sein muss muss, schaltest du auf 3D (nebeneinander oder SIDE BY SIDE, ja nachdem, wie die Funktion bei dem Gerät heisst) und dann kannst du 3D anschauen.


    Wenn du das nicht willst, musst du dir eine Schnittsoftware mit MVC-Codec anschaffen (PowerDirector von CyberLink oder Sony Vegas haben definitiv einen MVC-Codec). Dann kannst du eine sogenannte Blu-Ray 3D erzeugen, die vollständig kompatibel mit 2D ist.

    Da ich hin und wieder in 3D produziere und eine 3D-Kamera besitze, habe ich mir zwei Hero 2 und das 3D-Gehäuse gekauft, um Aufnahmen aus nächster Nähe zu bekommen, die mit der normalen 3D-Kamera einfach nicht machbar sind.


    Da ich die Heros noch nicht lange habe, bin ich gerade am Experimentieren, doch die Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend.


    Da 3D optimal zwischen einem und zwanzig Metern funktioniert, halte ich die Gopro-Lösung für eine hervorragende Ergänzung zu einer anderen 3D-Kamera.

    Damit du deine Filme nicht nur auf deiner eigenen Playstation anschauen kannst, würde ich dir empfehlen, sie auf Blu-Ray zu bringen. Dann kannst du sie überall zeigen.


    Grundsätzlich benötigst du dazu ein Schnittproramm, das 3D beherrscht. Es muss unbedingt, da ja in dem 3D-Housing zwei Heros synchron arbeiten, zwei Einzeldateien (links und rechts) akzeptieren und zu 3D zusammensetzen können. Wichtig ist, dass man die Höhe der beiden Teilbilder justieren kann, denn sie sind ungleich. Darüber hinaus muss sich die sogenannte Konvergenz einstellen lassen, das ist die Entfernung, bei der die dort befindlichen Objekte scheinbar auf der Höhe des Fernsehschirms erscheinen. Alles, was vor dieser Konvergenz liegt, scheint aus dem Schirm zu ragen (Pop-Out - Achtung, darf nie angeschnitten sein, muss immer vollständig sichtbar sein ! ) und was dahinter liegt, scheint hinter dem Schirm zu sein. Das können in der Regel alle Schnittprogramme, die 3D-fähig sind.


    Doch jetzt kommt ein ganz wichtiger Unterschied, die Ausgabe auf Blu-Ray !


    Alle 3D-fähigen Schnittprogramme können die beiden Bilder (Filme, links und rechts) nebeneinander ausgeben (sogenanntes SIDE BY SIDE). Bei 3D-Fernsehern kann man dann einstellen, dass aus diesen beiden Bildern ein 3D-Bild gemacht werden soll. Der Vorteil dieser Lösung ist für den Hersteller des Schnittprogramms, dass die Blu-Ray genau wie jede andere codiert wird und keine zusätzlichen Lizenzgebühren anfallen. Für den Zuschauer ergibt sich der Vorteil, dass kein spezieller 3D-Blu-Ray-Spieler und kein schnelles HDMI-Kabel nötig ist. Dem steht aber der dicke Nachteil gegenüber, dass man das Ganze nicht in 2D anschauen kann, denn diese zwei nebeneinanderliegenden gestauchten Filme sind in 2D einfach ungeniessbar.


    Die zweite, sehr elegante Lösung ist ein Schnittprogramm, das einen sogenannten MVC (Multi Video Codec) besitzt, der dem Hersteller natürlich Lizenzgebühren kostet, aber damit lassen sich sogenannte Blu-Ray 3D erzeugen, die sowohl in 2D wie auch in 3D abspielbar sind und immer ein korrektes Bild zeigen. Ganz sicher haben Sony Vegas und Power Director einen MVC-Codec.


    Zu beachten ist allerdings, dass bei der Blu-Ray 3D nur HD 720 für Camcorder, die in 25p, 50i oder 50p aufnehmen möglich ist. Bei HD 1080 (im Consumer Bereich auch als FULL HD bekannt) ist zwingend die Bildfrequenz 24p erforderlich.


    24p ist bei der Hero 2 nur im ProTune-Modus möglich, der wiederum in der ARRI- oder TECHNICOLOR-Farbnorm ausgibt. Diese kann wiederrum nur mit Profi-Schnittprogrammen korrekt verarbeitet werden, ansonsten bekommt man flaue Farben.


    Es gibt nun noch einen Trick, aber den beherrschen nicht alle Schnittprogramme mit MVC-Codec: manche können auch AVCHD in 3D mit 50i ausgeben, das sich dann als Datei auf einer Blu-Ray oder DVD speichern lässt. Nicht alle Player können diese Dateien in 3D wiedergeben. Ob es die Playstation kann, weiss ich nicht.


    Eine Blu-Ray 3d kann jeden Fall korrekt wiedergegeben werden.

    Bei der Entzerrung des Fisheye benutze ich ProDrenalin. Das funktioniert sehr gut, auch mit HD 1080 24p in ProTune.


    Man muss nur das Profil Hero 2 1080 wide wählen und schon rechnet das Programm um. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Datenrate ist bei der Einstellung HIGH sogar höher als bei der Originaldatei. Für HD 720 ist ürigends auch ein Profil vorhanden.


    Allerdings funktioniert das nur bei 2D, denn bei 3D ergeben sich dynamische Höhendifferenzen der Teilbilder.

    Sony Vegas Pro 12 und das dazugehörige Authoring-Programm DVD-Archtect Pro 6.


    Wie bei Profiprogrammen üblich, läuft das Ganze unter Windows 7 64 Bit sehr stabil.


    Das Authoring-Prgramm beherrscht mehrere Untertitelspuren, mehrere Tonspuren und mehrere Perspektiven sowie die Kombination 2D und 3D auf einer Blu-Ray. Menus sind frei erstellbar.


    Das Schnittprogramm beherrscht sämtliche Profi-Formate (XDCAM 422, AVC Intra) und eben auch ProTune von GoPro. Bei 3D können der linke und rechte Kanal als Einzeldateien vorliegen und es kann sowohl die Konvergenz wie die Höhe der beiden Kanäle justiert werden (ist beim 3D Housing nötig).


    Im Consumer-Bereich kann ich GRASS VALLEY EDIUS NEO 3 empfehlen. Hat bei AVCHD eine sehr gute Performance (kein Ruckeln) und ist profimässig stabil, kann allerdings kein 3D. Auch das normale Vegas von Sony ist nicht schlecht. Es kann, wie die Profi-Version sehr gut mit 3D umgehen und kann auch Blu-Ray 3D (voll kompatibel zu 2D) erzeugen.

    Die Frage ist, was mit dem Material geschehen soll.


    Bei Erstellung einer Blu-Ray ist die grundelgende Entscheidung, ob man in HD 720 (720 Zeilen) oder in HD 1080 (1080 Zeilen, im Consumerbereich auch als FULL HD bezeichnet) aufnehmen will. Für HD 720 spricht, dass sich auf der Blu-Ray 50 Vollbilder speichern lassen. Dann sollte bei der Hero 2 PAL eingestellt sein, denn in den NTSC-Ländern ist HD 720 nicht gebräuclich, aber es ist möglich.


    HD 1080 lässt sich auf einer Blu-Ray nur mit 50 Halbbildern (oder 59,94 Halbbildern in den USA bzw. 60 Halbbildern in Japan) speichern. Will man progressiv, also in Vollbildern produzieren, setzt der Blu-Ray-Standard zwingend 24 Bilder (23,976 Bilder in den USA) voraus.


    3D kann nur in HD 720 mit 50 Vollbildern und in HD 1080 mit 24 Vollbildern auf Blu-Ray gespeichert werden.


    Da alle Flachbildschirme Vollbilder verarbeiten, ist eine progressive Blu-Ray vorzuziehen, denn dann muss der Fernseher dieses Vollbild nicht mehr errechnen.


    24 Bilder sind nur mit ProTune möglich, dazu später mehr.


    Technisch ist es kein Problem, HD 720 in HD 1080 und andersherum umzurechnen, doch die Bildfrequenz ist nicht ohne weiteres veränderbar (Umrechnungen führen zu Ruckeln im Bild).


    Der Blu-Ray-Standard lässt allerdings zu, dass sowohl ein Film in HD 1080, ein anderer in HD 720 mit jeweils anderen Bildfrequenzen gemeinsam auf einer Disc gespeichert sind. Allerdings muss innerhalb eines Films Bildfrequenz und Auflösung HD 720 /HD 1080 beibehalten werden.


    Soll eine DVD entstehen, müssen alle Filme den gleichen Standard haben, also PAL oder NTSC. Da, wie gesagt, die Bildfrequenz nicht ohne weiteres verändert werden kann, ist mit der Aufnahmeeinstellung an der Kamera schon festgelegt, ob eine NTSC- (59,94 / 60 Halbbilder) oder PAL-DVD (50 Halbbilder) entstehen wird. Dabei ist zu bedenken, dass NTSC weniger Zeilen (480 sichtbare, 525 insgesamt) gegenüber PAL (576 sichtbare, 625 insgesamt) hat.


    Übrigens gibt es in Europa noch immer Fernseher, die die NTSC-Norm nicht beherrschen, das ist zu bedenken, wenn man eine DVD für jemanden machen will. Wenn man für Zuschauer in NTSC-Ländern (Japan / USA) produzieren will, muss man bedenken, dass die reinen NTSC-DVD-Player nicht unbedingt eine PAL-DVD abspielen können. Das liegt daran, dass diese Spieler mit der höheren Zeilenzahl (interner Speicher) nicht klarkommen. Der Regionalcode spielt dabei keine Rolle, das ist eine andere Geschichte, doch in der Regel erzeugen die Schnittprogramme immer den Regionalcode 0 (überall abspielbar).


    Bei YouTube und Vimeo wird, soweit ich weiss, zwingend die amerikanische Bildfrequenz vorausgesetzt.


    ProTune speichert in einer höheren Datenrate. Damit reduziert sich die Aufnahmedauer, aber schnellere Bewegungen werden besser gespeichert. Dieser Modus verwendet allerdings den bei Profi-Kameras üblichen ARRI- oder TECHNICOLOR-Farbstandard. Damit sind diese Aufnahmen sehr gut mit Aufnahmen von Profikameras kombinierbar (der Grund, weswegen ich mir eine GoPro Hero 2 zugelegt habe). Allerdings können Consumergeräte und -Schnittprogramme damit nichts anfangen, das Bild sieht flau aus. Nur wer ein Profi-Schnittprogramm verwendet und entsprechend Zeit in die Einstellung der Bildparameter investiert, profitiert von den Vorteilen.


    Damit müsste die Frage eigentlich beantwortet sein.

    In den USA hat man, um mit dem Ton keine Probleme zu bekommen, in der dortigen NTSC-Sendenorm die Bildfrequenz ein wenig abgesenkt. Aus den 60 Halbbildern wurden dann 59,94 Halbbilder. Die sich daraus ergebende Bildfrequenz sank von 30 fps auf 29,97 fps. Darüber hinaus wurden die gültigen Farbwerte um 7,5 IRE verringert.


    In Japan, wo der Ton, genau wie bei uns in Europa, mit dem Bild nicht ins Gehege kommt, ist es in der dortigen NTSC-Norm bei 60 Halbbildern und 30 Vollbildern geblieben und die Farbwerte entsprechen denen der europäischen SECAM /PAL-Norm.


    Da GoPro eine amerikanische Firma ist, wird der US-NTSC-Standard verwendet.


    Die Schnittprogramme beherrschen natürlich beide NTSC-Normen.


    Die Verwendung der falschen Norm führt eigentlich nicht zu einem Qualitätsverlust, denn es könnte maximal ein leichtes Ruckeln auftreten, aber eigentlich ist zwischen Japan und den USA keine Wandlung vorgesehen, die kleine Differenz wird aufgefangen.


    Welcher Art sind denn die Qualitätsprobleme ?


    Um ganz genau normgerecht zu arbeiten, solltest du mal in PAL, also mit 50 Halbbildern / 25 Vollbildern aufnehmen und nachbearbeiten.


    Schau mal, ob die Qualität dann besser ist.